Der beste Vertriebskanal 2020

Der beste Online-Vertriebskanal 2020 gesucht!

Welche Online-Vertriebskanäle funktionieren 2020 am besten?
Gute Frage!

Ich höre immer wieder Corona hat die Welt verändert. Hat sie das? Oder haben sich nur die Schwerpunkte verlagert. Wie dem auch sei – hier stelle ich Ihnen in zusammengefasster Form Online-Vertriebskanäle vor – Alternativen, um Kunden zu finden und zu gewinnen.

  • Produkte präsentieren,
  • sich potenziellen Kunden vorstellen,
  • mehr Umsatz erzielen
Was sind Vertriebskanäle?

Ein Vertriebskanal ist eine Möglichkeit, Produkte zu kommerzialisieren. Mit anderen Worten, es ist die Plattform oder das Mittel, mit dem sie ihre Produkte und Dienstleistungen ihrer Zielgruppe präsentieren können.

Wenn wir von Vertriebskanälen sprechen, dann sprechen wir im Plural. Jedes Unternehmen, viele Ladengeschäfte, jeder Online-Shop etc.  egal ob B2C oder B2B benutzt normalerweise mehr als einen Kanal.

An der Börse gilt der Grundsatz – nicht alle Eier in einen Korb legen.

Was meine ich damit?

So wie sie ihr Geld klug und verteilt anlegen, so platzieren sie ihre Produkte sinnvoll auf verschiedenen Vertriebskanälen.

Arten von Vertriebskanälen (Vor- und Nachteile)

Es gibt zwei Haupttypen von Vertriebskanäle.

  1. Offline-Vertriebskanäle: Das sind die klassischen Vertriebskanäle, wie z.B. Außendienst, telefonische Akquise, physische Messen eben ein Vertrieb ohne Internet.
  2. Online-Vertriebskanäle: Sie sind Internet basiert, z.B. der Online-Shop, Google Shopping usw.

Konzentrieren wir uns heute nur auf die   Online-Vertriebskanäle,   die uns den Verkauf erleichtern.

@ SEO + Online-Shop

Ja, Ihr E-Commerce ist selbst ein bester Online-Vertriebskanal. Wie das?

Kombinieren sie ihren Online-Shop mit einer guten Positionsierungsstrategie. Ihr Geschäft wird sichtbarer als andere in ihrer Branche.

@ Keywords

Wichtig ist 2020 immer noch eine passende Keyword-Strategie zu entwickeln. Ermitteln sie die wichtigsten Keywords in Ihrer Branche. Durch passende, differenzierte Keywords ziehen sie mehr Besucher an.

@ SEO

… wenn das nicht ihre Sache ist, schreiben sie in einfachen Worten und klar. Meistens ist Einfachheit die beste Option. Optimieren sie mit Hilfe von Tools ihre Inhalte für die Suchmaschine. SEO ist eine Technik, die Geduld und Ausdauer erfordert. Es gibt Unternehmen, die sich auf dieses Thema spezialisiert haben und sie unterstützen können.

@ Doppelte Inhalte

Das ist ein großer Fehler, den viele Händler machen. Kopieren sie nicht die von Lieferanten bereitgestellten Texte. Google-Routinen schätzen überhaupt nicht, wenn alle dieselben Texte benutzen.

@ 404 Fehler

Seite nicht gefunden. Links die auf keine Seite führen, ein echter Klassiker unter den Online-Shops. Das mag Google gar nicht.

Sofern Sie über ein kleines Budget verfügen, sollten Sie die Positionierung immer als eine Strategie betrachten, die mittel- oder langfristig zu besseren Ergebnissen führt. Sobald Sie die SEO-Strategie auf den Weg gebracht haben, wird dies einer der besten Vertriebskanäle werden, die sie ständig optimieren können.

@ Marktplatz

Was verstehen wir unter einem sogenannten „Marktplatz“?

Ein Marktplatz ist eine Online-Einkaufsplattform, die als Vermittler zwischen Käufern und Verkäufern fungiert. Mit anderen Worten, es handelt sich um eine Website, auf der Sie ihr Business betreiben können, den Umsatz steigern und ein breiteres Publikum erreichen. Viele Geschäfte am selben Ort bedeuten mehr Online-Shopper, ähnlich einer beliebten Einkaufsstraße in der Innenstadt.

Amazon ist ein gutes Beispiel hierfür. Ein riesiges Online-Einkaufszentrum, in dem Sie Ihren eigenen Shop hinzufügen können, um vom gesamten Datenverkehr zu profitieren. Aber nicht jedes Produkt ist für diese Branche geeignet. Obwohl Amazon und eBay die bekanntesten Marktplätze sind, gibt es je nach Art der von ihnen verkauften Produkte viele andere Marktplätze. Plattformen, die dabei helfen können, qualifizierteren Traffic anzuziehen.

Ohne Zweifel ist Etsy das beliebteste Portal für Kunsthandwerk.  

Doch es gibt auch Online-Märkte mit einem ausgesuchten Publikum.

B2C-E-Commerce (Business-to-Consumer)

Davon soll es im Gebiet D-A-CH inzwischen fast 200 Online-Marktplätze geben.

Otto, Check24, real, Douglas etc., um Beispiele zu nennen. Die Kunst ist es den richtigen Marktplatz zu finden.

B2B-E-Commerce (Business-to-Business)

AmazonBusiness, yategolocal, solostocks, WorldTrade – im B2B Bereich sprießen die Online-Marktplätze derzeit aus dem Boden.

Auch Marktplätze unterliegen dem Konkurrenzkampf und einige werden die nächsten Jahre auf der Strecke bleiben. Recherchieren Sie nach Ihrer Zielgruppe. Es gibt sicherlich einen geeigneten Marktplatz für Ihre Marke, ihr Produkt.

Lohnt es sich auf den Plattformen dieser Welt mitzumachen?

Wie bei allem im Leben – es kommt darauf an. Am Anfang kann es etwas Gutes sein. Die Marketingkosten sind gering. Aber mit steigendem Umsatz, steigen auch die Transaktions-Gebühren. Und die Konkurrenz schläft nicht. Sie wird dort erscheinen, wo es viele Geschäfte gibt, gegen die man antreten kann.  Somit wächst unter Umständen deren Marktanteil.

@ Affiliate – Programme

Viele sehen diese Partner-Programme als Allheilmittel für den E-Commerce an – es ist, als ob ein Netzwerk von Verkäufern rund um die Uhr für Sie arbeitet.

Wie funktioniert das?

Sie besitzen einen Online-Shop. Sie finden andere Websites und E-Commerce-Shops mit einer ähnlichen Zielgruppe (wobei Sie natürlich die Konkurrenz meiden). Sie setzen sich mit ihnen in Verbindung und erarbeiten einen Kooperationsvertrag, damit sie Ihre Produkte weiterempfehlen und gegen Provision verkaufen. Diese Website wird zu einem Partner. Sie bieten Ihre Produkte jetzt über ihren Shop an oder bewerben dies in Anzeigen oder durch Bewertungen. Ein Benutzer besucht die Website Ihres Partners, klickt auf den Link des Artikels, wird zu Ihrer Website weitergeleitet und tätigt den Kauf. Eine Provision wird fällig.

Der offensichtlichste Vorteil ist, dass Sie sich nicht um alle kommerziellen Tätigkeiten kümmern müssen. Ihr Partner erledigt dies für Sie und wird nur bezahlt, wenn ein Kauf abgeschlossen ist.

Durch die Zugehörigkeit kann Ihr Unternehmen schnell und unkompliziert wachsen (dies ist die Grundlage für das Wachstum von Amazon).

Es hat jedoch auch einen Nachteil: Wenn die von Ihnen angebotene Provision nicht ansprechend ist, werden Sie wahrscheinlich nicht viele Partner finden. Inzwischen gibt es viele Affiliate-Systeme, sogar solche, wo sie keinen Euro investieren müssen.

@ Google Shopping

Dies ist einer der zurzeit empfehlenswertesten Vertriebskanäle, da er willige Kunden zu Ihrem Geschäft weiterleitet. Mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit werden Sie eine Erhöhung ihrer Conversion-Rate feststellen.

Wenn Sie beispielsweise nach „Laufschuhen“ suchen, wird oben rechts auf der Seite der Google Suchmaschine eine Abfolge verschiedener Lieferanten und Preise mit Bildern angezeigt:

Aber Achtung – das ist nicht dasselbe wie Google Ads (früher als Google Adwords bekannt).

Obwohl Google Shopping und Google Ads Teile des Marketing- und Werbesystems von Google sind, sind sie nicht gleich. 

Sie funktionieren jedoch ähnlich, da Geschäfte versuchen, durch verschiedene Schlüsselwörter angezeigt zu werden. Google Shopping konzentriert sich jedoch in der Regel auf Produktanzeigen inclusive Fotos, während sich Google Ads auf Artikelkategorien konzentriert.

Welches System für sie das Lukrativere ist, sollten sie im Vorfeld prüfen. Wenn Sie eine der Plattformen nutzen, sollten sie immer wieder den für sie erhofften Effekt messen.

@ Social-Networking-Websites

Lassen Sie mich eines klarstellen: Social-Networking-Websites sollten niemals Ihr einziger Vertriebskanal sein, da dies der Sales Channel mit der niedrigsten Conversion-Rate auf dieser Liste ist.

Ich möchte das betonen, da kleine Unternehmen dazu neigen, sich ausschließlich auf soziale Netzwerke zu verlassen, um Kunden zu gewinnen, sobald sie ihr Geschäft starten.

Aber warum sollte man sie überhaupt nutzen, wenn es bessere alternative Kanäle gibt?

Weil Social Selling mehr qualifizierten Traffic zu Ihrem Online-Shop leitet. Daraus können Sie dann mehr Verkäufe machen.

Verschiedenste Studien über Social – Media Seiten kamen zu ähnlichen Ergebnissen.

  • ∼ 55% der Benutzer suchen vor dem Kauf in sozialen Netzwerken nach Informationen.
  • ∼ 40% der Nutzer interagieren mit Marken in sozialen Medien und teilen Kommentare und Bewertungen ihrer Produkte.
  • ∼  65% berücksichtigen positive Kommentare vor dem Kauf.

Darüber hinaus verfügt jedes soziale Netzwerk in der Regel über ein eigenes Werbesystem, mit dem Sie Werbung generieren können.

Beispielsweise ist Werbung auf Instagram derzeit einer der effektivsten Vertriebskanäle für Mode, Accessoires, Reisen und andere Branchen.

Deshalb    Omni-Channel Marketing    gehört die Zukunft.

Das bedeutet für die Unternehmen – Produkte, Dienstleistungen, Marken müssen in jedem Kanal eine positive Benutzererfahrung und Komfort in der Bedienung und Kommunikation bieten.

Wenn Ihr Unternehmen gerade erst gestartet ist, geraten Sie nicht in Panik. Das Beste, was Sie tun können, ist es im ersten Schritt effektiv mit einem oder zwei Kanälen zu arbeiten. Besitzen sie jedoch ein größeres Unternehmen,  sollten Sie prüfen, ob Ihre Kanäle gut koordiniert sind und sich gegenseitig ergänzen.

Es gibt noch viele andere Möglichkeiten online zu verkaufen. Möchten sie mehr über geeignete Online-Vertriebskanäle für ihr Produkt, ihre Dienstleistung erfahren?

Ingeborg Handschin
Geschäftsführung
Marketingmix Solutions GmbH
Beratung und Unterstützung für Vertrieb
Telefon: +49 (0)7621 9138600

 

Online-Shop – demänchst Eröffnung
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Danke Rodolfo Clix für das Bild aus Pexels

 

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